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Das Tierheim Lechleite in Friedberg bei Augsburg und das unendliche Leid der Hunde dort. Sowohl die baulichen wie auch die finanziellen Seiten dieses Tierheims sind sehr gut , nur kommt gerade den Hunden dort kaum etwas davon zugute. Sie werden mit einer aus Brot, Abfällen und abgelaufenen Milchprodukten hergestellten "PAMPE" satt gemacht, gefüttert darf man das nicht nennen. Einen Auslauf wie es auch das Tierschutzgesetz vorsieht erhalten die Hunde so gut wie nie. Wir haben eine große Anzahl von Zuschriften erhalten, von Menschen die nur schlechte Erfahrungen gemacht haben, sie zeigen uns das wir den richtigen Weg gehen um den Tieren zu helfen. Hier ist eine Auswahl aus den Zuschriften Alle bisherigen Versuche die Zustände dort zu ändern sind fehlgeschlagen, selbst langjährige und verdiente Mitglieder des tragenden Vereines werden eher mit Vereinsausschluß belegt , als das ihren tierschutzrelevanten Anliegen Gehör geschenkt wird. Schreiben des Vereins an das Mitglied Die Mitglieder dieses Vereines - immerhin fast 600- scheint all dies wenig zu interessieren, erscheinen auf den Mitgliederversammlungen doch nur zwischen 6 und 10 Mitgliedern.! Die ganzen Unregelmäßigkeiten werden von den Mitgliedern ferngehalten um nicht wieder einen solchen Wirbel wie in den Jahren 1999 / 2000 aufkommen zu lassen. Selbst eine der im Tierheim festangestellten Tierärzte wagte es einen offenen Brief zu schreiben, der aber wie alle bisherigen Beschwerden und Anzeigen bei dem zuständigen Landratrsamt im Sande verliefen. Der komplette Brief an die Verantwortlichen Dieser Wirbel sorgte zwar für kurzzeitige Besserungen für die Tiere, als aber der Behördenrummel vorbei war kehrte auch der Alltag wieder ein, der tierverachtende Alltag.! Die Fotos die wir machen konnten zeigen ein Tierheim welches weder regelmäßig ordentlich gereinigt wird , noch seinen anderen Verpflichtungen nachkommt. Und auch die neueste Entwicklung, die sich am besten am Beispiel eines blinden Katers aufzeigen lässt, spiegelt nur wieder die Interesselosigkeit des Vereins gegenüber hilflosen Tieren wieder. Mit welchem Recht sich der Verein und besonders der Vorstand dieses noch als Tierschützer bezeichnen ist ein Rätsel. Hier ist die Geschichte des blinden katers "Garfield" Nun versucht der Verein das Tierheim mit Tieren aus anderen Teilen der Republik zu füllen, denn nur ein volles Tierheim bringt die Zuschüsse des Landkreises. Eigens dazu wurde ein Kooperationsvertrag mit der Gemeinde Pfaffenhofen geschlossen, das Tiere von dort in das Tierheim Lechleite verbracht werden. Als ob die Tiere nicht schon genug Elend durchgemacht haben. Das sich die ganze Sache nun schon seit 7 Jahren so entwickeln konnte, ist nur unter Zutun bzw. wegschauen des zuständigen Landratsamtes und den Veterinären möglich. Hätten diese ihre eigenen erlassenen Anordnungen bezüglich des Tierheims konsequent überprüft und durchgesetzt würde es heute den Tieren in Lechleite besser gehen und ich persönlich denke das der ein oder andere Hund noch leben könnte. Denn wenn in einem deutschen Tierheim verstorbene Tiere einfach im angrenzenden Wald vergraben werden, in den Müllcontainer geworfen oder im Bach landen, scheint es mit der Pflege des bestandsbuches auch nicht weit her zu sein. Wenn Tiere von Schatzmeistern operiert und behandelt werden, von ihnen Medikamente und Spritzen bekommen obwohl jegliche fachliche Ausbildung fehlt, dann läuft etwas anders im deutschen Land. Wenn Hunde in Isolationshaft harren müssen, teilweise jahrelang nur weil es der Leitung so in den Kram passt, die selben Tiere tagein tagaus einen Frass bekommen den ein vernünftiger Landwirt noch nicht einmal seinen Schweinen zumutet, dann sollte etwas geschehen. Die Zeit dafür ist überfällig. Mit jedem Tag der vergeht, verlieren die Tiere dort alles was sie haben. |
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